Nur 12 Prozent unterstützen Seehofer-Kurs

Veröffentlicht am 21.02.2014 in Landespolitik
 

Den energiepolitischen Kurs von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), sowohl den Ausbau der Windenergie als auch neue Stromtrassen abzulehnen, unterstützen lediglich 12 Prozent der Bayern und 9 Prozent der CSU-Anhänger. 76 Prozent der Bürger des Freistaates sind für einen verstärkten Ausbau der Windenergie, unter den CSU-Wählern sind es 77 Prozent. Und 59 Prozent der Bayern sind für den Bau der neuen
Stromtrasse, die Windstrom aus dem Norden in den Süden Deutschlands bringen soll. Unter den CSU-Wählern befürworten 62 Prozent den Bau der
Windstromtrasse. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentaativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes TNS Emnid im Auftrag des Kampagnennetzwerks Campact.

Beim Stromtrassen-Bau ist die Meinung der Bayern differenziert. Während der Bau der Windstromtrasse von einer deutlichen Mehrheit befürwortet wird, stoßen Stromtrassen, die überwiegend Kohlestrom aus den
Braunkohle-Revieren in Ostdeutschland nach Bayern leiten sollen, auf Ablehnung. Nur 18 Prozent sind für eine solche Lösung.

Politik gegen die Bevölkerung

Wenig populär ist auch der Vorschlag, den Atomausstieg zu verschieben. Nur 31 Prozent der Bayern sprechen sich dafür aus, Atomkraftwerke über das Jahr 2022 hinaus weiter zu betreiben. Unter den CSU-Wählern sind es mit 35 Prozent nur geringfügig mehr.

„Horst Seehofer macht Energiepolitik gegen die bayerische Bevölkerung. Noch nicht einmal jeder achte Bayer unterstützt seinen Kurs, Windkraft und Netzausbau gleichzeitig zu verhindern“, sagte Oliver Moldenhauer von Campact. „Den Bayern ist klar: Wer aus der Atomkraft aussteigt, muss Windkraft konsequent ausbauen – und deswegen unterstützen sie dies. Jetzt muss Seehofer endlich aufhören, die Windkraft in Bayern abzuwürgen.“ Erfreulich sei auch, dass die Bayern die Kohlekraft nicht fördern wollten – nur jeder fünfte sei für eine Stromtrasse, die Kohlestrom aus Ostdeutschland nach Bayern transportiert.

TNS Emnid hatte gefragt, wie die Versorgungssicherheit in Bayern am besten gesichert werden könne. Zur Auswahl standen fünf Optionen. Für die repräsentative Umfrage wurden vom 13. bis 17. Februar 1000 Menschen aus Bayern befragt.

Die vollständigen Umfrage-Ergebnisse können hier als PDF heruntergeladen werden (besonders interessant sind Seite 11 und Seite 13):

http://blog.campact.de/wp-content/uploads/2014/02/TNS-Emnid-Bayern.pdf

 

Unser Kandidat für den Landtag

Mitglied werden bei der SPD

Natascha Kohnen: Gerecht ist, was Wohnraum schafft! BayernSPD-Landtagsfraktion BayernSPD

 

https://mitgliedwerden.spd.de/eintr…

Ansprechperson:

Vorsitzender Andreas Koch

Mobil 01708357912

WebsoziInfo-News

19.08.2018 18:32 Sommerinterview mit Andrea Nahles
Berlin direkt – Sommerinterview vom 19. August 2018 Andrea Nahles, SPD-Vorsitzende, im Gespräch mit Thomas Walde Hier geht´s zur Mediathek

19.08.2018 18:26 Die Zeit drängt: Das Mieterschutzgesetz muss jetzt kommen
Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist ernst. Der Entwurf des Mieterschutzgesetzes von Ministerin Dr. Katarina Barley setzt die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag um und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um Wohnen in Deutschland bezahlbarer zu machen. Ein zügiger Abschluss des Gesetzes hat höchste Priorität, damit ein Inkrafttreten zum 01. Januar 2019 sichergestellt ist. „Angesichts der

17.08.2018 18:27 Erwarte vom Treffen Merkel und Putin Signal der Entspannung
An diesem Samstag trifft die Bundeskanzlerin auf den russischen Präsidenten. SPD-Fraktionsvize Post macht deutlich: Nicht Konfrontation und Freund-Feind-Denken, sondern die pragmatische Suche nach Lösungen muss im Vordergrund stehen. „Meine Erwartung ist, dass von dem morgigen Treffen von Kanzlerin Merkel und Präsident Putin ein Signal der Entspannung im deutsch-russischen Verhältnis ausgeht. Nicht Konfrontation und Freund-Feind-Denken, sondern die

17.08.2018 18:26 Keine Anhebung der Verdienstgrenze für Minijobs
Katja Mast äußert sich zum erneuten Vorstoß aus Reihen der CSU zur Anhebung der Verdienstgrenzen bei Minijobs. „Die Anhebung der Verdienstgrenze für Minijobs ist aus gutem Grund nicht vorgesehen. Es gibt dafür keine Vereinbarung im Koalitionsvertrag. Uns von der SPD geht es um voll sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.“ Statement von Katja Mast auf spdfraktion.de

13.08.2018 17:20 Demokratie braucht Inklusion – Inklusion ist mehr Lebensqualität für alle
Der Bundesvorsitzende von Selbst Aktiv, Karl Finke, sowie seine Stellvertreterin, Katrin Gensecke, haben sich zu einem ersten Abstimmungs- und Erfahrungsaustausch mit dem neuen Beauftragten für die Belange behinderter Menschen, Jürgen Dusel, in Berlin getroffen. „Demokratie braucht Inklusion. Dies müssen wir in das allgemeine gesellschaftliche Bewusstsein einbringen“, so Jürgen Dusel. „Vor Ende der ersten 100 Tage der Amtszeit gilt

Ein Service von info.websozis.de

Wer-ist-Online?

Besucher:447718
Heute:59
Online:1