Solarstrom billiger als Atomenergie

Veröffentlicht am 18.07.2009 in Umwelt
 

Die Atomenergie kann einpacken: Strom aus erneuerbaren Energien ist bereits heute günstiger als Atomstrom. Die SPD tritt für einen schnellen und umfassenden Umbau der Energieversorgung ein: Hin zu dezentraler und erneuerbarer Produktion. Ausdrücklich begrüßen die Sozialdemokraten die Gründung der AOVE Bioenergie eG.

Sozial ist, was Arbeit schafft. Sozial und demokratisch ist, was die Menschen von der Abhängigkeit großer Konzerne befreit, ihnen Mitbestimmung und Teilhabe am wirtschaftlichen Erfolg gibt. Die Rückgabe der Energieproduktion und -versorgung in die Hände der Bürgerinnen und Bürger (ermöglicht durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG) ist einer der Meilensteine der Schröder-Regierung. Energieexperte Professor Brautsch von der Hochschule Amberg-Weiden bezeichnete das EEG unlängst als "eines der intelligentesten Gesetze, das in den vergangenen Jahren verabschiedet wurde".

Die SPD in der Gemeinde Freudenberg bestärkt die AOVE in ihrem Ziel, bis 2020 mindestens so viel Energie selbst zu produzieren, wie die Menschen im AOVE-Gebiet verbrauchen. Die Gründung der Genossenschaft AOVE-Bioenergie eG ist der richtige Weg. Die Genossenschaft soll in den Mitgliedsgemeinden, einschließlich der Gemeinde Freudenberg, ein Netz von Blockheizkraftwerken, Solarkraftwerken und Windenergieanlagen errichten, um dieses Ziel zu erreichen.

Energie in Bürgerhand

Der entscheidende Punkt: Als Genossenschafter sind die neun AOVE-Gemeinden und damit deren Bürger direkt an der Energieerzeugung und -verteilung beteiligt. "Das macht uns unabhängig in unseren Entscheidungen und das zahlt sich über kurz oder lang für jeden Einzelnen in barer Münze aus", ist SPD-Ortsvorsitzender Gerhard Dotzler überzeugt. Möglich geworden ist diese Entwicklung - die nun nicht nur in der AOVE eingesetzt hat, sondern bundesweit angepackt wird - erst durch das EEG-Gesetz, das eine Einspeisevergütung garantiert. Diese Einspeisevergütung macht Strom nicht teuerer, sondern im Gegenteil günstiger.

Schwarz-Gelb will die Kehrtwende

Atomstrom ist viel stärker staatlich subventioniert als "grüner" Strom. Denn bisher ist die Frage der Endlagerung weder gelöst, noch finanziert. Wie kann es sein, dass die Atomkonzerne mit einer der gefährlichsten Technologien überhaupt munter drauf los produzieren dürfen, ohne, dass die Entsorgungsfrage gelöst ist? Vom Otto-Normal-Bürger muss jede Batterie vorschriftsmäßig entsorgt werden. Und Atommüll darf einfach in der Gegend herumstehen? Wer bezahlt die Entsorgung des Atommülls? Die Kosten dafür sind kaum abzuschätzen, ob dreistellige Milliardenbeträge reichen? Sie sind nirgends einkalkuliert.

Wer ein Mofa fährt, muss eine Versicherung abschließen, damit im Falle eines Unfalls Schäden beglichen werden können. Kein Versicherer auf der ganzen Welt versichert ein Atomkraftwerk. Warum wohl? Und warum dürfen Atomkraftwerke ohne diese Versicherung laufen? Warum fordert der Staat - fordern wir - nicht eine Gefahrenversicherung von den Atomkonzernen? Nur diese "Ausnahmen" ermöglichen einen wirtschaftlichen Betrieb der Atomkraftwerke. Sie sind in höchstem Maße subventioniert vom Staat und damit von uns allen. Die Rechnung kommt noch auf uns zu.

Bürgerbeteiligung setzt sich durch

CSU und FDP wollen zurück zur Atomenergie. Weil sie der Atomlobby gegenüber Versprechungen gegeben haben und den Preis wegen der "Ausnahmen" momentan noch billig rechnen können, nehmen sie eine risikoreiche, veraltete Technologie in Kauf, deren gigantische Entsorgungsprobleme nicht ansatzweise gelöst sind. Die SPD setzt zusammen mit den Grünen auf Innovation, Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung. Und dieses Konzept wird sich über kurz oder lang durchsetzen - das sieht man, wenn man mit offenen Augen durch die Dörfer fährt und die Solarmodule auf den Stadeldächern sieht.

 

Unser Kandidat für den Landtag

Mitglied werden bei der SPD

Natascha Kohnen: Gerecht ist, was Wohnraum schafft! BayernSPD-Landtagsfraktion BayernSPD

 

https://mitgliedwerden.spd.de/eintr…

Ansprechperson:

Vorsitzender Andreas Koch

Mobil 01708357912

WebsoziInfo-News

19.08.2018 18:32 Sommerinterview mit Andrea Nahles
Berlin direkt – Sommerinterview vom 19. August 2018 Andrea Nahles, SPD-Vorsitzende, im Gespräch mit Thomas Walde Hier geht´s zur Mediathek

19.08.2018 18:26 Die Zeit drängt: Das Mieterschutzgesetz muss jetzt kommen
Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist ernst. Der Entwurf des Mieterschutzgesetzes von Ministerin Dr. Katarina Barley setzt die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag um und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um Wohnen in Deutschland bezahlbarer zu machen. Ein zügiger Abschluss des Gesetzes hat höchste Priorität, damit ein Inkrafttreten zum 01. Januar 2019 sichergestellt ist. „Angesichts der

17.08.2018 18:27 Erwarte vom Treffen Merkel und Putin Signal der Entspannung
An diesem Samstag trifft die Bundeskanzlerin auf den russischen Präsidenten. SPD-Fraktionsvize Post macht deutlich: Nicht Konfrontation und Freund-Feind-Denken, sondern die pragmatische Suche nach Lösungen muss im Vordergrund stehen. „Meine Erwartung ist, dass von dem morgigen Treffen von Kanzlerin Merkel und Präsident Putin ein Signal der Entspannung im deutsch-russischen Verhältnis ausgeht. Nicht Konfrontation und Freund-Feind-Denken, sondern die

17.08.2018 18:26 Keine Anhebung der Verdienstgrenze für Minijobs
Katja Mast äußert sich zum erneuten Vorstoß aus Reihen der CSU zur Anhebung der Verdienstgrenzen bei Minijobs. „Die Anhebung der Verdienstgrenze für Minijobs ist aus gutem Grund nicht vorgesehen. Es gibt dafür keine Vereinbarung im Koalitionsvertrag. Uns von der SPD geht es um voll sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.“ Statement von Katja Mast auf spdfraktion.de

13.08.2018 17:20 Demokratie braucht Inklusion – Inklusion ist mehr Lebensqualität für alle
Der Bundesvorsitzende von Selbst Aktiv, Karl Finke, sowie seine Stellvertreterin, Katrin Gensecke, haben sich zu einem ersten Abstimmungs- und Erfahrungsaustausch mit dem neuen Beauftragten für die Belange behinderter Menschen, Jürgen Dusel, in Berlin getroffen. „Demokratie braucht Inklusion. Dies müssen wir in das allgemeine gesellschaftliche Bewusstsein einbringen“, so Jürgen Dusel. „Vor Ende der ersten 100 Tage der Amtszeit gilt

Ein Service von info.websozis.de

Wer-ist-Online?

Besucher:447718
Heute:56
Online:2