Amberg bayernweites Schlusslicht

Veröffentlicht am 05.04.2009 in Wirtschaft
 

Die neuesten Zahlen für den Arbeitsmarkt sind für den Schnaittenbacher SPD-Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl besonders für den Amberger Raum alarmierend. „Amberg liegt mit 9,5 Prozent Arbeitslosen einsam an der Spitze der Kreise in ganz Bayern. Mit 2.163 Arbeitslosen hat sich die Zahl der Arbeitslosen dort im Vergleich zum März letzten Jahres um ganze 7,3 Prozent erhöht.

Diese Zahlen sind sehr bedenklich. Das macht deutlich, dass hier Handlungsbedarf besteht. Die Zahlen können und dürfen nicht schön gerechnet werden. Vor allem die Jugendarbeitslosigkeit ist bayernweit gestiegen und das sollte zu denken geben.“

Im Kreis Amberg-Sulzbach sei die Situation mit einer Veränderung der Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahr mit 6,9 Prozent und einer allgemeinen Arbeitslosigkeit von 5,7 Prozent auch nicht zufriedenstellend. Strobl, der auch der Sprecher für die Oberpfalz seiner Fraktion ist: „Jeder Arbeitslose ist ein Arbeitsloser zuviel. Wer arbeitslos ist, befindet sich in einer beklemmenden Situation und braucht Hilfe statt Zahlenspielchen!“ Man könne nur hoffen, dass das Konjunkturprogramm der Bundesregierung greift.

Strobl erinnerte daran, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz gegen große Widerstände durchgekämpft werden müsse. Jetzt könne man feststellen, dass gerade in diesem Wirtschaftsbereich in der Vergangenheit Arbeitsplätze geschaffen wurden.

 

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