Prognose: Polen überholt Deutschland

Veröffentlicht am 22.01.2010 in Bundespolitik
 

Mit der Erhebung von Studiengebühren gefährden die deutschen Bundesländer die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie des Zentrums für europäische Politikwissenschaften (CEPS) in Brüssel. Das deutsche Bildungssystem ist marode, andere Staaten laufen der Bundesrepublik deswegen sozial, wirtschaftlich und kulturell den Rang ab.

Alt, satt und behäbig: So sieht die Brüsseler Denkfabrik CEPS die Bundesrepublik. Das Institut sagt vorher, dass die deutsche Wirtschaft bis 2040 hinter das derzeit noch schwache Polen zurückfällt und Deutschland zum "Land der Hilfsarbeiter" wird.

Laut Studie gibt es im deutschen Bildungssektor zu viele Schulabbrecher und zu wenige Uni-Absolventen. Verknüpfe man die Akademikerquote mit den Resultaten der Pisa-Studie, liege Warschau vor Berlin. Fast nirgendwo in Europa seien so wenige Arbeitskräfte in Kindergärten, Schulen und Universitäten beschäftigt wie in Deutschland. Jeder fünfte Jugendliche komme nicht über das Hauptschulniveau hinaus.

Besonders betroffen sind die ländlichen Gebiete Bayerns. Hier ist die Übertrittsquote von Schülern extrem schwach. In der Oberpfalz gibt es zwar nicht die dümmeren Kinder, aber mit die wenigsten Abiturienten im bayernweiten Vergleich. Hinzu kommt eine starke soziale Selektion. Das heißt: Kinder von Akademikern gehen eher aufs Gymnasium, als der Nachwuchs von Arbeitern.

Die CSU hat diese Fehlentwicklungen mit der Einführung von Studiengebühren (500 Euro pro Semester, bei einer Regelstudiendauer von 9 Semestern beträgt die Gebühr demnach 4500 Euro) noch verschärft. Für besserverdienende Eltern dürfte die Übernahme der Studiengebühren für ihre Söhne und Töchter kein Problem sein. Für Geringverdiener stellt die Abgabe aber ein echtes Problem dar. Bildung ist in Bayern leider eine Frage des Geldes.

Die SPD fordert dringend die Abschaffung der Studiengebühren. Das wäre ein erster Schritt dazu, dass Deutschland nicht zum "Land der Hilfsarbeiter" wird. Zusätzlich muss endlich das bayerische Schulsystem umgestellt werden: Mehr Lehrer und bessere Schulen auf dem Land! Größere Durchlässigkeit und angemessene Förderung aller sozialer Schichten. Wenn das Geld für die Versager von der BayernLB vorhanden ist - dann muss es erst recht für die Bildung da sein.

Der ganze Artikel bei heute.de hier

 

Mitgliederversammlung und Jahresabschlußfeier 2017

Vorankündigung:

Freitag 01.Dezember 2017 - Kreuzwirtshaus Immenstetten

Beginn: 19.30 Uhr

Auf euer Kommen freut sich die gesamte SPD Vorstandsschaft

Wetter-Online

WebsoziInfo-News

19.11.2017 19:01 „Das wird eine Koalition des Misstrauens“
SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles kritisiert das Gegeneinander der Jamaika-Parteien. Und sie erklärt, was die SPD-Fraktion tun muss, um die Menschen wieder besser zu erreichen. Interview mit Andrea Nahles von der Funke Mediengruppe auf spdfraktion.de

16.11.2017 09:26 Im Bereich Digitalisierung wagt Jamaika keinen großen Wurf
Bundeskanzlerin Merkel und FDP-Chef Lindner haben zur Digitalisierung Deutschlands in den letzten Monaten große Ankündigungen gemacht. Davon ist bei den „Jamaika“-Sondierungen wenig zu sehen, kritisiert Lars Klingbeil, netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Mit „Trippelschritten“ könne Deutschland seinen gewaltigen Rückstand nicht aufholen. „Im Bereich Digitalisierung wagt Jamaika keinen großen Wurf. Das Zukunftsthema Nummer eins wird wie ein Randthema behandelt.

16.11.2017 09:25 Bezahlbarer Wohnraum darf kein Luxus sein
Laut einer aktuellen Schätzung sind in Deutschland etwa 860.000 Menschen wohnungslos, Tendenz steigend. Trotz wachsender Zahlen von Baugenehmigungen und fertiggestellten Wohnungen ist offensichtlich, dass sich der Ausstieg der öffentlichen Hand aus dem Wohnungsbau nun in steigender Wohnungsnot niederschlägt. „Die SPD-Bundestagsfraktion sieht dringenden Handlungsbedarf für mehr sozialen Wohnungsbau. Wir wollen deshalb den von Bundesbauministerin Hendricks eingeschlagenen

16.11.2017 09:23 Merkel verpasst Chance für klares Klima-Signal
Es ist jetzt die Zeit für eine mutige Politik zum Schutz des Weltklimas. Deutschland kommt dabei nach wie vor eine zentrale Rolle zu. Allerdings hat die Bundeskanzlerin die Chance verpasst, mit ihrer Rede ein Signal für eine ambitionierte Klimaschutzpolitik zu geben. „Die Bundeskanzlerin hatte heute die einmalige Chance, ein starkes Signal an die Weltgemeinschaft zu

08.11.2017 20:26 Wirtschaftsweise: SPD-Wirtschaftspolitik bestätigt
Das heute vorgestellte Sachverständigengutachten der Wirtschaftsweisen sieht ein kräftiges Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent im kommenden Jahr voraus. Damit übertrifft es die ohnehin guten Prognosen der Bundesregierung und bestätigt einmal mehr den wachstumsfreundlichen Kurs der SPD-dominierten Wirtschaftspolitik. „Für die aufgeworfenen wichtigen Zukunftsfragen des Gutachtens kann die SPD gute Konzepte vorlegen. Sowohl haben wir eine Investitionsoffensive für

Ein Service von info.websozis.de

Wer-ist-Online?

Besucher:447718
Heute:32
Online:1