Ismail Ertug auf dem Weg nach Straßburg

Veröffentlicht am 24.02.2009 in Europa
 

Die ostbayerische SPD darf fünf Jahre nach dem Ausscheiden Gerhard Schmids hoffen, dass wieder einer der ihren im Europaparlament in Straßburg und Brüssel vertreten ist. Der Kandidat Ismail Ertug, der auf Platz 20 der Bundesliste der SPD steht, hat alle Chancen, nach der Wahl am 7. Juni für die Interessen der Region in Europa zu streiten. Darüber berichtete die Amberger Zeitung am 24. Februar 2009.

Der weitere Artikel im Wortlaut:

"Natürlich weiß der 33-jährige Amberger Stadtrat, dass diese Abstimmung nicht gerade im Zentrum des Wählerinteresses steht. Im Gespräch mit unserer Zeitung stellt er fest, dass dies auf einer falschen Einschätzung des Europa-Parlaments beruhe. So komme es ihm vor allem darauf an, die Leute über die bedeutende Rolle Europas aufzuklären, um sie so zu mobilisieren. Der ledige Politiker, der zum zweiten Mal in den Amberger Stadtrat gewählt wurde, hebt hervor, "dass wir doch im Herzen Europas leben und deshalb große Entwicklungschancen haben. Gerade als frühere Grenzregion haben wir doch von der Erweiterung der früheren EU profitiert".

Die allgemeinen Ziele für die SPD habe die Partei in ihrem am 8. Dezember 2008 verabschiedeten Manifest dargelegt. Darin werde vor allem ein soziales und demokratisches Europa gefordert. Ertug, der von Beruf Krankenkassenbetriebswirt ist, würde sich in Straßburg speziell um Gesundheits- und Sozialpolitik, aber auch um außenpolitische Belange kümmern. Natürlich gebe es in Europa bürokratische Auswüchse, aber deshalb könne man doch nicht das gesamte Projekt Europa in Frage stellen.

Dieser Meinung ist auch Franz Schindler, der Oberpfälzer SPD-Bezirkschef: "China nimmt immer mehr an Gewicht zu, der pazifische Raum insgesamt, und da können wir doch auf unserem Kontinent nicht wieder in die Kleinstaaterei zurückfallen", sagt er im Redaktionsgespräch. Schindler wirft der CSU vor, sie habe ihr Verhältnis zu Europa noch nicht geklärt. Schließlich klage zum Beispiel Peter Gauweiler gegen den Lissabon-Vertrag. Dabei sei gerade dieser besser als jeder Vertrag zuvor. Er berücksichtige die soziale Dimension Europas und stärke die demokratische Kontrolle "und dazu gehört halt auch ein starkes Europaparlament". Schindler erinnerte außerdem daran, "dass Europa ein sozialdemokratisches Projekt schon seit 1925 ist, als andere noch ideologisch den Zweiten Weltkrieg vorbereiteten."

Waschechter Oberpfälzer

Ertugs Eltern kamen 1972 nach Deutschland, als Fußballspieler wurde der in Amberg Geborene beliebt und machte politische Karriere bei den Jusos. Dort und als Amberger Stadtrat lernte er das politische Handwerk. Im Herbst 2008 setzte sich Ertug, der auch stellvertretender SPD-Bezirksvorsitzender ist, in einer Kampfabstimmung als Kandidat der Oberpfälzer Sozialdemokraten für die Europawahl gegen Michael Zirpel durch. Ertug hat als türkischstämmiger Deutscher keine Schwierigkeiten mit den Menschen in der Oberpfalz: "Ich bin ja schließlich ein waschechter Amberger, Oberpfälzer und Deutscher."

Weitere Informationen unter www.ertug.eu

 

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