Die bessere Alternative zur Mittelschule

Veröffentlicht am 20.12.2009 in Bildung
 

Reinhold Strobl

Die von Kultusminister Spaenle initiierte Mittelschule, die Schulverbünde und die Dialogforen führen immer wieder zu Diskussionen. Sichert dieses „Reformwerk“ wirklich die Zukunft der Hauptschulen oder ist das Gegenteil der Fall? Werden vielleicht noch mehr Schülerinnen und Schüler übertreten und wird es dadurch in ein paar Jahren in ländlichen Regionen nur noch Grundschulen geben? Nun stellt der SPD-Abgeordnete MdL Reinhold Strobl ein beachtenswertes Modell am Beispiel seiner Heimatregion Amberg/Sulzbach vor, das als Muster für ganz Bayern dienen könnte.

Was die Pläne der Staatsregierung für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Gemeinden (welche dann zu Schlafgemeinden werden) bedeuten würde, kann sich heute noch niemand vorstellen, so MdL Reinhold Strobl.

Er fragt: „Muss das so kommen?“ und gibt auch gleich mit einem klaren Nein die Antwort! Strobl: „Die Bildungspolitik wird in München gemacht und könnte auch anders gestaltet werden." Beispielsweise könnte es eine längere gemeinsame Schulzeit (z.B. bis zur 6. Klasse) geben.
Was viele nicht wissen: Fast überall in Europa gehen die Kinder länger gemeinsam in die Schule.

Bei einer längeren gemeinsamen Schulzeit könnte in etwa 20 Gemeinden des Landkreises Amberg-Sulzbach die Schule am Ort bleiben, ist sich Strobl sicher. Es könnte aber auch eine Gemeinschaftsschule (wie in Schleswig-Holstein) geben. Das wiederum würde bedeuten, dass in etwa 10 Regionen des Landkreises alle Bildungsabschlüsse gemacht werden könnten und die jeweiligen Gemeinden wieder aufgewertet würden.

Sein Modell stellt Reinhold Strobl nun auf seiner Homepage vor.
Es ist unter www.reinhold-strobl.de abrufbar. Dort findet man das erwähnte Papier, welches von seinem Kollegen Martin Güll (früher Rektor einer Hauptschule) fachlich ergänzt wurde.

 

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