Gerhard Dotzler kandidiert für Bürgermeisteramt

Veröffentlicht am 30.10.2013 in Kommunalpolitik
 

Gerhard Dotzler (hinten, Mitte) ist Bürgermeisterkandidat der Freudenberger SPD. Ortsvereinsvorsitzende Kristin Stauber

Nun hat auch die Freudenberger SPD einen Bürgermeisterkandidaten. Bei einer Mitgliederversammlung im Gasthaus Lukas in Lintach erklärte sich der langjährige Gemeinderat Gerhard Dotzler (55) aus Freudenberg bereit, bei der Kommunalwahl am 16. März 2014 für das Amt des Rathauschefs zu kandidieren.

Nun hat auch die Freudenberger SPD einen Bürgermeisterkandidaten. Bei einer Mitgliederversammlung im Gasthaus Lukas in Lintach erklärte sich der langjährige Gemeinderat Gerhard Dotzler (55) aus Freudenberg bereit, bei der Kommunalwahl am 16. März 2014 für das Amt des Rathauschefs zu kandidieren.

Preitschaft gerne in der Fraktion

Bei der SPD gab es im Vorfeld zwei mögliche Kandidaten. Auch an den Etsdorfer Gemeinderat Rudi Preitschaft war der Wunsch herangetragen worden, sich aufstellen zu lassen. Voraussetzung für eine Kandidatur war die Mitgliedschaft in der SPD, Gemeinderatserfahrung und Rückhalt in der Bevölkerung. Die beiden letzteren Eigenschaften trafen auf Preitschaft zu. Nur die SPD-Mitgliedschaft fehlte noch. Der Etsdorfer erklärte, er gehöre weiterhin gerne der SPD-Fraktion an, wolle aber seine Parteiunabhängigkeit bewahren. Die Versammlung respektierte diesen Wunsch.

Gerhard Dotzler gehört dem Gemeinderat seit 12 Jahren an. 20 Jahre lang leitete der gelernte Installateur den SPD-Ortsverein. Unter seiner Leitung brachten sich die SPD-Gemeinderäte in vielfältiger Weise in die Kommunalpolitik ein. Als Beispiele wurden unter anderem die Themen Trinkwasserversorgung, Straßenausbau und Familienfreundlichkeit der Gemeinde genannt. Sein wichtigstes Anliegen sei es, den demografischen Wandel zu bewältigen. Die Gemeinde müsse es schaffen, ihre öffentlichen Einrichtungen zu erhalten, auch wenn die Einwohnerzahlen sinken.

Ein Bürgermeisterduell

Dotzler plädierte für eine neue Form des Wahlkampfes. Statt einzelner kleiner Wahlveranstaltungen in den Wirtshäusern könnte er sich eine Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten vor größerem Publikum vorstellen. "Das könnte eine interessante, unterhaltsame Veranstaltung werden", sagte er. "Die Leute könnten sich selbst ein Bild von den Kandidaten machen." Er werde diesen Vorschlag an die anderen Parteien herantragen.

Die offizielle Nominierung steht noch aus. Bei einer Aufstellungsversammlung wird demnächst auch die Liste für die Gemeinderatswahl erstellt.

 

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