Dem Bevölkerungsschwund entgegenwirken

Veröffentlicht am 06.08.2009 in Landespolitik
 

Annette Karl

Die Einwohnerzahl der Oberpfalz sinkt - in Oberbayern nimmt die Bevölkerung zu. Wo Leute sind, da wird investiert. Wo immer weniger Leute wohnen, da halten sich Wirtschaft und selbst der Staat mit Investitionen zurück. Die bayerische SPD kämpft gegen den Einwohnerschwund in der Oberpfalz und anderen strukturschwachen Gebieten. Die Staatsregierung könnte gegensteuern - wenn sie wollte.

Die Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für den ländlichen Raum und stellvertretende Vorsitzende der Bayern-SPD, Annette Karl aus Altenstadt an der Waldnaab, fordert entschlossenes politisches Handeln, um der Abwärtsspirale bei den Einwohnerzahlen vor allem in den ländlichen und strukturschwachen Regionen Bayerns - am stärksten in Oberfranken, gefolgt von Unterfranken und der Oberpfalz - Einhalt zu gebieten. Nach den neuesten Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung in Bayern des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung wird die SPD-Abgeordnete eine parlamentarische Anfrage an die Staatsregierung stellen.

Die Einwohnerzahl Bayerns, die erstmals seit 1984 rückläufig ist, ist gekennzeichnet durch eine sehr unterschiedliche Entwicklung in den einzelnen Regionen Bayerns. Während die Bevölkerung in Oberbayern weiter zulegte, sinken vor allem in den ländlichen und strukturschwachen Regionen die Einwohnerzahlen - am stärksten in Oberfranken, gefolgt von Unterfranken und der Oberpfalz. Die sinkenden Einwohnerzahlen entstehen sowohl durch zurückgehende Geburten als auch durch Wanderungsbewegungen Richtung Oberbayern.

Karl: „Die SPD- Fraktion fordert angesichts dieser Zahlen eine regionale Wirtschaftsstrukturpolitik der Staatsregierung , die gezielt die kleinen und mittleren Unternehmen in den ländlichen Regionen stützt, denn diese sind der Garant für Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Zu nennen sind hier aktive Maßnahmen gegen die aktuelle Kreditklemme, Bürokratieabbau sowie infrastrukturelle Maßnahmen wie beispielsweise die unverzügliche Versorgung aller Regionen mit schnellen Internetverbindungen."

Um die Abwanderungsbewegungen zu stoppen, fordere die SPD-Abgeordnete die Staatsregierung dazu auf, endlich die Lebens- und Arbeitsbedingungen gerade für junge Familien in den Fokus zu nehmen. „Wir brauchen in den ländlichen Regionen den Ausbau von hochqualitativer Kinderbetreuung, den Erhalt wohnortnaher Schulen und den Erhalt der wohnortnahen Gesundheitsversorgung. Ich erwarte, dass hier endlich Standards definiert werden, für deren Einhaltung sich die Staatsregierung in allen Teilen Bayerns in der Pflicht sieht," so Karl.

 

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