CSU schläft bei drängenden Problemen

Veröffentlicht am 11.09.2013 in Kommunalpolitik
 

Hier tut sich nichts: Die Straße zwischen Lintach und Raigering

Zwei heiße Themen standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der Freudenberger SPD: die marode Straßenanbindung nach Amberg und das Wirtshaus- und Geschäftssterben auf dem Land. "Leider schaut die Trasse zwischen Lintach und Raigering immer noch so aus wie vor der letzten Landtagswahl", stellte SPD-Abgeordneter Reinhold Strobl fest. "Dabei hat es vor fünf Jahren geheißen, die Leute sollen CSU wählen, damit das Problem endlich angegangen wird."

Bei der Zusammenkunft im wiedereröffneten Gasthaus Freudenberger Hof erklärte der Mandatsträger, dass das Freudenberger Anliegen in München weder registriert noch angepackt worden sei. Im Gegenteil: "Der Ausbau der Staatsstraße nach Amberg wurde von der Dringlichkeitsstufe 1 in die Stufe 3 geschoben", erklärte er. Angeblich sei kein Geld für den Straßenbau auf dem Land vorhanden. "Komischerweise" wolle der Freistaat aber für einen zusätzlichen S-Bahn-Tunnel in München einen Milliardenbetrag ausgeben. "Wie passt das zusammen?", fragte Strobl.

SPD startet Unterschriften-Aktion

Nach einer längeren Diskussion beschlossen die SPD-Mitglieder, eine Unterschriftenaktion "für den Ausbau der Staatsstraßen in der Gemeinde" zu starten. Ortsvereins-Vorsitzende Kristin Stauber will die Aktion umgehend organisieren.

Gemeinderat Gerhard Dotzler bat die anwesenden Kreisräte um Unterstützung für den Ausbau der Kreisstraße zwischen Lintach und Pursruck. Es gebe zwar nun eine Einigung, wo die Trasse verlaufen soll, aber er befürchtete, dass das Thema nun wieder für längere Zeit zu den Akten gelegt werde. Der Kümmersbrucker Bürgermeister und Kreisrat Richard Gaßner sicherte seine Hilfe zu. "Nachdem dieser Ausbau nach vielen Jahren der Vorprüfung auf den Weg gebracht werden muss, beantrage ich, dass in der nächsten Sitzung des Bauausschusses des Kreistags der konkrete Planungsauftrag vergeben wird", sagte Gaßner.

Endlich das Problem der Leerstände anpacken

Ortsvereins-Chefin Kristin Stauber sprach das Wirtshaus- und Geschäftesterben auf dem Land an. Die Mitglieder zeigten sich besorgt über die Leerstände an der Freudenberger Hauptstraße. Für das alte Forsthaus gebe es kein Zukunftskonzept, das ehemalige Lagerhaus werde nur noch als Unterstellhalle genutzt. Was aus dem Gebäude der Gemeindeverwaltung wird, sei ebenfalls fraglich.

Gerhard Dotzler verwies auf das vom Gemeinderat in Auftrag gegebene Gutachten zur Ortskernentwicklung. Er verstehe aber nicht, warum einige CSU- und Freie-Wähler-Gemeinderäte gegen dieses Gutachten gestimmt hätten. Es sei höchste Zeit, sich über die Zukunft der Ortskerne Gedanken zu machen, weil die Gefahr drohe, dass weitere Geschäfte aufgrund des Generationenwechsels schließen. "Wenn unsere letzten Läden noch zumachen, dann wird es zappenduster in Freudenberg." Dotzler appellierte an die Gemeinde, eine öffentliche Diskussion über die weitere Entwicklung der Dörfer anzustoßen. Bereits jetzt müssten Möglichkeiten ausgelotet werden, ob sich in der Gemeinde ein Supermarkt ansiedeln wolle oder ob einen genossenschaftlich organisierter Dorfladen auf den Weg gebracht werden könne.

Was wird aus unseren Schulhäusern?

"Die innerörtliche Entwicklung in vielen Gemeinden bereitet mir Sorgen", sagte Reinhold Strobl. Ideenreichtum und Tatkraft sowohl eines Bürgermeisters als auch des jeweiligen Gemeinderats seien hier gefragt. Der Abgeordnete betonte, dass es ja nicht nur darum gehe, Wirtshäuser, Läden und Geschäfte zu erhalten, sondern dass es auch wichtig sei, die Schulstandorte zu sichern. Als Folge des Sparkonzepts der CSU sei das Aus der Freudenberger Mittelschule in wenigen Jahren zu erwarten. Der Erhalt der Schulen auf dem Land sei letztendlich eine Geldfrage und folglich eine Frage der Prioritäten, die eine Staatsregierung setze.

 

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