Unsere Staatsstraße - preisverdächtig!

Veröffentlicht am 08.09.2011 in Landespolitik
 

Die Landtags-SPD und der Auto Club Europa (ACE) wollen die marodesten Staatsstraßen in Bayern mit einem "Schlagloch-Oscar" auszeichnen. Alle Bürgerinnen und Bürger können Vorschläge einreichen. Eine Jury aus SPD-Abgeordneten, ACE-Experten, Polizei- und Baugewerkschaftern wählen dann die schlimmsten Strecken in jedem der sieben Regierungsbezirke aus - diese bekommen einen silbernen "Schlagloch-Oscar".

Der bayerische "Gesamtsieger" bekommt die Skulptur in Gold. Ziel der Aktion "Holterdiepolter" sei es, den Druck auf die Staatsregierung zu erhöhen, damit diese die Sanierung der Strecken endlich in Angriff nimmt, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Harald Güller, am Donnerstag in München.

Lintach-Raigering für den Oscar!

Unsere Staatsstraße 2399 zwischen Lintach und Raigering hat bei dem Wettbewerb beste Chancen, findet der SPD-Ortsverein Freudenberg. Seit mehr als zehn Jahren wird von einer Sanierung gesprochen und davon, dass sich die CSU-Abgeordneten "mit allen Kräften" für die Reparatur und die Begradigung der Straße einsetzen. Geschehen ist allerdings nichts.

Güller und der ACE-Vorsitzende Wolfgang Rose verwiesen auf die Gefahren, die von Schlaglöchern und kaputten Straßen für Autofahrer und Fahrezeuge ausgingen. Und in Bayern seien es eben vor allem die Staatsstraßen, die in einem bemitleidenswerten Zustand seien - das sei unverantwortlich. "Wenn's Holterdiepolter macht, dann hat man die hohe Wahrscheinlichkeit, auf einer Staatsstraße unterwegs zu sein", sagte Güller.

"Verludert und verkommen"

Rose betonte, es müsse stärker in die Öffentlichkeit, dass das Straßennetz in Bayern vielerorts "verludert und verkommt". Und schlechte Straßen seien eine Gefahr für die Verkehrssicherheit. Um alle Staatsstraßen zu sanieren, sei ein Gesamtbetrag von rund 720 Millionen Euro nötig, betonte Güller und verwies auf entsprechende Zahlen aus dem Innenministerium. Nicht enthalten sind dabei notwendige Sanierungsarbeiten an Brücken.

Die Landtags-SPD fordert deshalb, dass in den nächsten zehn Jahren jeweils 70 Millionen Euro zusätzlich für die Straßensanierung im Staatshaushalt bereitgestellt werden. Das bislang eingestellte Geld reiche lediglich aus, um neu auftauchende Schäden zu reparieren und den Ist-Zustand zu erhalten, erklärte Güller.

 

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