Ein Aussichtsturm auf Buchberg oder Rotbühl

Veröffentlicht am 14.02.2011 in Lokalpolitik
 

Ein Aussichtsturm auf dem Buchberg oder dem Rotbühl? SPD-Mitglieder aus Schnaittenbach, Hirschau und Freudenberg wollen diese Idee weiterverfolgen. Das Vorhaben wurde bereits vor Jahrzehnten diskutiert und fand auch Eingang in das gemeinsame Leitbild der drei Nachbargemeinden. Bei einem Treffen in Schnaittenbach gab es dazu viele Anregungen.

Ausbau der regenerativen Energien, Vernetzung des kulturellen Angebotes, Stärkung der regionalen Wertschöpfung – das waren die Themen, mit denen sich Mitglieder der SPD-Ortsverbände Schnaittenbach, Hirschau und Freudenberg bei einem Treffen in Schnaittenbach beschäftigten.

„Wir wollen das gemeinsame Leitbild der drei Nachbargemeinden mit Leben erfüllen“, erklärte Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl, der zu der Zusammenkunft ins Gasthaus Haas eingeladen hatte. Der gemeindeübergreifende Agenda 21-Prozess, der 2003 begann und 2007 in einem gemeinsamen Leitbild mündete, war Grundlage der spannenden Gespräche im Kaminzimmer.

Turm wäre eine Bereicherung

Im Laufe des Abends fand eine Bestandsaufnahme statt: Wie weit konnten Ideen aus dem Leitbild umgesetzt werden, welche Vorschläge haben gute Chancen auf eine Realisierung? Als besonders unterstützenswert stellten einige Teilnehmer die Vision von einem Aussichtsturm auf Buchberg oder Rotbühl heraus. „Ein solcher Turm wäre sicher eine Bereicherung für Gäste und Einheimische“, meinte Heinz Gebhardt aus Schnaittenbach. Rundherum gebe es zahlreiche, fußläufig erreichbare Ausflugssziele: Buchberghütte, Rotbühlsender, der historische Burgstall, aber auch Einrichtungen wie der Kräutergarten oder der Monte Kaolino. „Ein solcher Turm wäre eine ideale Ergänzung“, hieß es.

Gerade in diesem Winter habe sich die Attraktivität des Langlaufzentrums am Rotbühl gezeigt, stellte Uwe Bergmann aus Schnaittenbach heraus. „In diesem Gebiet liegt viel Potenzial für Natur- und Sportbegeisterte.“ Gerhard Dotzler aus Freudenberg hatte eine alte Postkarte dabei, auf der eine alte Planskizze abgebildet ist. Sie zeigt einen „projektierten Aussichtsturm auf dem Buchberg“, wie er nie verwirklicht wurde. „Diese Idee hatte schon früher viele Anhänger“, meinte Dotzler.

Erst ganz am Anfang

Reinhold Strobl sicherte zu, den Gedanken weiter zu verfolgen. „Wir stehen ganz am Anfang“, sagte er. „Aber bei jedem Projekt muss einmal der erste Schritt getan werden.“ Der Landtagsabgeordnete will demnächst zu einem weiteren Treffen in der Sache einladen. Er rief über die Parteigrenzen hinweg alle Interessierten auf, sich einzubringen. „Das ist kein SPD-Projekt, sondern ein Projekt für unsere Heimat“, betonte er. „Wir wollen unsere Heimat lebens- und liebenswerter machen, so wie es im Leitbild heißt.“

Das gemeinsame Leitbild im Internet:
Hier klicken

 

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