Bananenrepublik Bayern: 50 Millionen aus der Karibik

Veröffentlicht am 03.01.2011 in Landespolitik
 

Inge Aures

Die stellvertretende Vorsitzende der BayernLB-Kontrollkommission, Inge Aures, fordert zu prüfen, welcher Schaden der Bayerischen Landesbank durch das Handeln ihres früheren Risikovorstands Gerhard Gribkowsky entstanden ist. Wie bekannt wurde, hatte der Risikomanager Zahlungen in Höhe von 50 Millionen Dollar aus Mauritius und der Karibik erhalten und das Geld in einer Stiftung zu seinen Gunsten in Österreich angelegt.

Die Staatsanwaltschaft München prüft derzeit einen Zusammenhang mit dem Verkauf der Formel 1 aus dem Besitz der Landesbank an einen britischen Investor, für den Gribkowsky verantwortlich zeichnete.

Aures: „Es muss geklärt werden, ob durch dieses Geschäft der Landesbank ein weiterer Schaden entstanden ist, und wenn ja, in welcher Höhe. Angesichts der immer unglaublicheren Skandale rund um die Bayerische Landesbank bleibt einem die Spucke weg! Ich fordere Horst Seehofer auf, die BayernLB endlich zur Chefsache zu machen, denn schließlich geht es um das Geld der bayerischen Bürgerinnen und Bürger.“

Aus Sicht der SPD-Abgeordneten aus Kulmbach muss weiter geklärt werden, wer in der Landesbank noch von den Geschäften wusste. „Es ist unwahrscheinlich, dass Gribkowsky das Geschäft ohne Wissen und ohne Zutun anderer Bankmitglieder getätigt hat“, stellt Aures fest. Die frühere Oberbürgermeisterin von Kulmbach weist zudem darauf hin, dass durch die nun zu prüfenden Deals auch die bayerischen Sparkassen geschädigt sein können. Die Landesbank gehörte bis 2008 zu gleichen Teilen dem Freistaat und den bayerischen Sparkassen.

Gegen Ex-BayernLB-Manager Gribkowsky ermittelt die Staatsanwaltschaft auch wegen des Kaufs der österreichischen Skandalbank Hypo Group Alpe Adria (HGAA). Hier könnte Gribkowsky schadenersatzpflichtig werden. Dazu Aures: „Dann müsste man gegebenenfalls auf das Kapital in Österreich zurückgreifen.“

 

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