Angela Merkel hat den "Besten" nominiert

Veröffentlicht am 30.01.2010 in Europa
 

Günther Oettinger (CDU)

Günther Oettinger - weil er als CDU-Ministerpräsident in seinem Heimatland Baden-Württemberg nicht mehr zu halten war, schusterte ihm unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel den Posten des EU-Industriekommissars zu. Eine Schlüsselposition in Brüssel, deren Besetzung wohl überlegt sein will. Weil aber in der Union traditionell Vetternwirtschaft vor Sachkompetenz geht, konnte das nur schiefgehen: "Wi kän not allau sätt evribadi dus äs hi plieses."

Mister Oettinger - you are on the woodway! Dieser Eindruck drängt sich jedenfalls auf, wenn man seine (erste?) auf Englisch gehaltene Rede hört:

Die Rede auf Youtube (ca 4 Min.)

Unter anderem berichtet Spiegel-Online über das Video: Wenn Günther Oettinger in den vergangenen Monaten gefragt wurde, wie es um sein Englisch bestellt sei, kam stets die Antwort, das sei ganz in Ordnung. "Gute Kenntnisse" bescheinigte er sich selbst in dem Bewerbungsbogen, den er für die Anhörung vor dem Europaparlament ausfüllte.

"Ich bin in Englisch, was das Gespräch angeht, sehr sicher", zitierte die "Financial Times Deutschland" den angehenden EU-Energiekommissar nach seiner Nominierung im Oktober. Er habe nur einige Schwächen bei Fachbegriffen, die wolle er bis zum Jahresende mit einem Englisch-Lehrer beheben. Da kann man nur sagen: "Sä houp deis ät liest"

Zum Spiegel-Artikel

 

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