
Am 22. November 1969 trafen sich neun Männer im Nebenzimmer der
Brauerei Märkl in Freudenberg, um einen SPD-Ortsverein zu gründen.
Dass es überhaupt dazu kam, war in erster Linie den bereits verstorbenen Alois Neiß und Xaver Semmler zu verdanken.
Die neun Gründungsmitglieder sind:
- Alois Neiß, Freudenberg
- Xaver Semmler, Wutschdorf
- Hans Binner, Wutschdorf
- Franz Hirn, Wutschdorf
- Horst Ignatz, Freudenberg
- Johann Zweck, Freudenberg
- Franz Dotzler, Wutschdorf
- Martin Dotzler, Freudenberg
- Alfons Dietrich, Freudenberg
Die damalige Gründungsversammlung wählte folgende Vorstandschaft:
1. Vorsitzender: Alois Neiß
Stellvertreter: Alfons Dietrich
Schriftführer: Hans Binner
Kassier: Franz Hirn
Von den Gründungsmitgliedern sind bereits vier Mitglieder verstorben.
Bereits im Frühjahr 1970 erstellte die SPD zusammen mit den Freien Wählern einen Wahlvorschlag für die Gemeinderatswahl.
1971 wurde dann die Großgemeinde Freudenberg gebildet. Interessierte aus
den anderen Ortsteilen kamen hinzu, die die Geschicke des Ortsverein entscheidend prägten. Besonders Ferdinand Jäger aus Unterpennading hat sich in den 70er-Jahren um den Ortsverein verdient gemacht.
Die jeweiligen 1. Vorsitzenden in der Geschichte des Ortsvereins Freudenberg-Wutschdorf:
1969 – 1971 Alois Neiß, Freudenberg
1971 – 1973 Ferdinand Jäger, Unterpennading
1973 – 1977 Siegfried Daucher, Etsdorf
1977 – 1979 Manfred Weichert, Hiltersdorf
1979 – 1981 Hans Binner, Wutschdorf
1981 – 1987 Ernst Rupprecht, Freudenberg
1987 – 1991 Martin Binner, Wutschdorf
1991 – 1993 Hans Daucher, Freudenberg
seit 1993 Gerhard Dotzler, Freudenberg
Die Mitgliederzahl steigerte sich von Anfangs 9 auf zur Zeit 40 Mitglieder.
Der SPD-Ortsverein nahm seit Gründung an sieben Kommunalwahlen mit eigenen Wahlvorschlägen teil.
Dreimal stellte der SPD-Ortsverein einen Bürgermeisterkandidaten. Auch hier ist die SPD den Kandidaten Josef Neiß (1990), Martin Binner (1996) und Kristin Stauber (2008) zu großem Dank verpflichtet.
Ende der 60er-Jahre gehörte schon eine etwas Mut dazu, sich zur SPD zu bekennen, dominierte doch im ländlichen Raum zu 90 Prozent die CSU.
Die Situation hat sich jedoch geändert und die SPD ist als zuverlässiger Ansprechpartner in der Bevölkerung anerkannt.
